Christian Spescha

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Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpf hat schon verloren

12.02.2012

Mit diesem Spruch motiviere ich mich jedes Mal aufs Neue und gebe deshalb so schnell nicht auf, auch wenn die Situation momentan nicht einfach ist.

Letzte Woche war ich in Sarntal (Südtirol), wo eine Abfahrt, ein Super-G und eine Superkombination auf dem Programm standen. Nach zwei guten Abfahrtstrainings mit den Plätzen 1 und 3 ging ich voller Zuversicht ins Abfahrtsrennen, doch leider verpasste ich bei einer Kurve den Schwungansatz, kam für kurze Zeit von der Ideallinie ab und schon war die Zeit weg und ich nur auf dem 12. Rang. Da die Strecken im Europacup vom Gelände her sehr flach sind, vermag es einfach keinen einzigen Fehler.
In der Super-Kombination wurde ich in der Abfahrt vom Winde verweht und war nur auf Zwischenrang 20 klassiert. Dank einem sehr guten Slalomlauf konnte ich mich noch auf den 4. Rang verbessern. Endlich, mal ein Rennen mit dem ich zufrieden sein konnte. Es war schön wieder dieses Glücksgefühl zu spüren. Am Tag danach beim Super-G Rennen war ich mit meiner Fahrt zufrieden, doch der Wind machte mir einen Strich durch die Rechnung und ich fand mich auf Platz 35 in der Rangliste. Skisport findet draussen statt und solche Rennen muss man schnell abhacken und das Positive mitnehmen.

Ich werde weiter kämpfen um wieder dort zu stehen wo ich einmal war und bin überzeugt, dass meine Zeit noch kommen wird.

 Euer Hitsch

 

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